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Was ist Permakultur ?
Unser Selbstversorger-Waldgarten

 

 Das Ariannie-Projekt - Unser Selbstversorger-Permakultur-Waldgarten

 

Permakultur (von permanent agriculture) ist eine (Er)Findung des Australiers Bill Mollison. Es ist der Aufbau umfassender, sich selbst erhaltende Ökosysteme.
1981 erhielt Bill Mollison für sein Konzept den "Alternativen Nobelpreis". Seither wurden seine Ideen immer bekannter. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Projekte auf der
ganzen Welt nach seinen Prinzipien. Das Konzept der Permakultur beruht auf der Arbeit mit der Natur, anstatt gegen sie und effizient die Selbsterhaltung der Natur für sich zu nutzen.
Konventionelle Gärtner und Landwirte arbeiten meist gegen die Natur.

 

gemulchte Johannisbeeren  - vieltragend
 

Sie sehen die Natur regelrecht als Feind, den es zu bekämpfen gilt. Ein Permakultur-Gärtner oder -Landwirt macht sich die Natur zu seinem besten Mitarbeiter.
Auf unserem Grundstück entsteht z.Zt. ein Selbstversorger-Permakultur-Waldgarten.

Ein Waldgarten ist eine Nachempfindung eines natürlichen Waldes. Ist er einmal gestaltet (nach ca. 3-5 Jahren), benötigt er ein Minimum an Arbeit und liefert während der gesamten Wachstumsperiode eine Vielzahl an Obst, Nüssen, Gemüse und Kräuter. 

 

leckere Dickebohnen aus unserem Kraterbeet

 

Wie in einem richtigen Wald besteht ein Waldgarten aus einer Baumschicht, einer Strauchschicht und einer Krautschicht. Allerdings gestaltet man in einem Waldgarten die Baumschicht aus verschiedenen Obst- und Nussbäumen, die Strauchschicht aus Beeren- und Ziersträuchern und die Krautschicht aus Gemüsen, Kräutern und Zierpflanzen, denn auch die Psyche braucht Nahrung durch einen schönen Anblick und wundervolle Düfte - bei uns zusätzlich untermalt mit edlen Zier, Hecken- und Wildrosen.

Auch gibt es hier viel Wohnraum für unsere vielen kostenlosen Mitarbeiter, den Kröten, Eidechsen, Blindschleichen, Vögeln, Igeln und den vielen nützlichen Insekten wie Marienkäfer, Schwebfliegen, und und und. Sie alle halten unseren Garten frei von Schädlingen und zwar ohne Gift und erfreuen uns mit ihrem Anblick und ihrer Lebendigkeit.

 

ein Blick auf das Kraterbeet mit der Totholzhecke herum als Nistplatz und Schutz für Blindschleichen, Echsen, Kröten uvm.
Warum ? Aktive Schädlingsvernichtung !

 

Wie in der Natur, gibt es in unserem Waldgarten keine langweiligen Monokulturen, in denen Schädlinge freie Bahn haben. Es gibt weder gerade Reihen, noch viereckige Beete oder kahlen, offenen Boden.

Also ist ein Permakultur-Waldgarten so etwas, wie man sich einen Paradiesgarten vorstellt. Er ist wunderschön, an jeder Ecke wächst etwas anderes Essbares und überall gibt es etwas Neues zu entdecken.
"Entdecke die Natur" 

 

eine wunderbar duftende Heckenrose

 

 

 

 

 

 

Alle Inhalte, Texte und Bilder unterliegen dem Copyright des Wald-Garten Permakultur Ariannie-Projekts Vulkaneifel Betteldorf, 2000-2005
Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2005